Phila als Zuchthündin

 

 Phila

 

Pałacowe Piękności hat uns überzeugt mit ihr zu züchten.

 

Warum?

Weil sie alle Zuchtprüfungen bestanden hat?

Weil sie in vollem Umfang dem Rassestandard entspricht?

Weil sie auf Ausstellungen erfolgreich ist?

 

Nein, das ist uns zu wenig, denn wir erleben sie jeden Tag:

  • menschenfreundlich
  • sehr sozial
  • aufmerksam
  • ausgeglichen
  • wachsam
  • gelehrig
  • in Kopf und Körper sehr beweglich
  • temperamentvoll
  • behutsam
  • lerneifrig
  • fürsorglich
  • spielerisch
  • rücksichtsvoll
  • phantasievoll
  • wesensfest
  • klar strukturiert. 

Kurz gesagt:

Phila ist unsere ideale Zuchthündin. Mit ihr wollen wir einen Wurf wagen!  Da wir unseren Deckrüden schon lange kennen und von ihm überzeugt sind, erhoffen wir uns von den beiden auch viel versprechende kleine Mini-Hovawarte in Schwarz, Blond und Schwarzmarken und hoffentlich ausgewogen in beiden Geschlechtern. 


Bisherige Zuchterfahrungen

 

Yaspar mit rund 4 Jahren: Ein Charmeur und immer Kavalier bei seinen Besucherhündinnen, die fast alle viel zu früh zum Decken kamen. Yaspar wusste immer den richtigen Deckzeitpunkt, absolut instinktsicher. 

 

Zwar hatten wir schon einen Hovawart in der Zucht - Yaspar war Deckrüde - aber wir hatten noch keinen eigenen Wurf. Alle Würfe Yaspars haben wir aber besucht - mal länger und häufiger, manchmal auch nur einmal. 32 Enkelchen haben wir auf dem Arm gehabt, alle geknuddelt und ihnen ein tolles Leben gewünscht.

 

Unsere Eindrücke aus dieser Zeit waren sehr bewegend. Ungemein spannend war es, die Zwerge aufwachsen zu sehen. Aus dem Kontakt zu den Besitzern wurden wir über ihren Werdegang informiert und konnten mal mehr, mal weniger an ihrer weiteren Entwicklung teilhaben. Viele seiner Nachkommen haben wir auch später wieder persönlich auf Veranstaltungen wiedergesehen, andere auf Fotos oder Filmchen. 

 

 

Auch heute noch haben wir zu vielen Besitzern seiner Nachkommen Kontakt, zu manchen weniger, zu manchen einen intensiven, aber zu manchen leider gar keinen mehr, was uns sehr bekümmert.

 

Dank der sozialen und technischen Medien erfahren wir immer wieder, wie es ihnen geht, erleben alle Höhen mit. Manchmal erreichen uns aber auch z weniger beglückende Nachrichten wie z.B. ein Unfall mit tödlichem Ausgang für den Hund. So ist das Leben, nicht jeden Tag scheint die Sonne! 

 

Mittlerweile haben auch die ersten Yaspar-Kinder wiederum einen eigenen Wurf. Einige davon haben wir auch besucht, andere Würfe fielen im weiteren  Ausland, die wir nur über die sozialen Medien wahrnehmen können. Rund 60 Enkel hat Yaspar mittlerweile (Stand 12/2018)im In- und Ausland. 

 

Die Nachkommen des eigenen Deckrüden zu besuchen, ist ein unglaublich berührendes Erlebnis wie hier bei dem A-Wurf von den Herrenhäuser Gärten. Alle Welpen tragen 50 % der Gene des Vaters und damit die Gene in seiner gesamten Linie. 

Aber nicht alle Gene sieht man. Viele davon bleiben im Genotyp verborgen, wie z.B. das Brutverhalten der Hündin oder das Deckverhalten der Rüden. 

 

Spannend ist es, die Merkmale des Nachwuchses zu begutachten. Bei Phila können wir eindeutig sagen, dass ihre Mutter Nelli ganz deutlich Yaspars Wesen, Fell und Kopf hat, Phila weniger, sie hat auch nur noch ein Viertel seiner Gene. Aus einer bestimmten Perspektive sieht man noch die Ähnlichkeit, im Wesen spüren wir es. Sie ist genau so klar strukturiert und offenherzig.

 

Als wir uns für einen Enkel-Welpen von Yaspar entschieden (bzw. umgekehrt) hatten wir allenfalls einmal an die ganz eventuelle Möglichkeit der Zucht gedacht. 

 

Bei allen Erfahrungen und Vorüberlegungen hatten wir aber auch immer im Hinterstübchen, dass eine Zuchthündin wie ein Vierer im Lotto ist: Sie kann noch so hervorragend aussehen, irgendein Fehler reicht u.U. aus für das AUS. Ebenso unberechenbar ist ein ungünstiges Ergebnis in den Gesundheitstests.  

 

Es gibt viele Stolpersteine auf dem Weg zur Zucht, dass wir uns glücklich schätzen, alle Hürden gemeistert zu haben. 

 

Phila ist unser Vierer im Lotto der sichtbaren Genetik. Das möchten wir nun auch in einem Wurf mit ihr real sehen und erleben. Wir wissen aber auch, dass Genetik eigene Wege geht, die trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse und vorliegenden Daten bis heute nicht immer nachvollziehbar sind.

 

Hier unterscheidet sich der Phänotyp, also das, was äußerlich sichtbar ist, vom Genotyp, d.h. die genetischen Anlagen, die ein Lebewesen vererbt. 

 

Nur durch ihre Nachkommen und deren Kontrolle verraten uns unsere Hunde, was in ihrem Genotyp verborgen ist. 

 

 


Kontakt

Phila auf Working Dog
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