Zucht heißt Denken in Generationen

 

Gedanken zur Zucht

 

 

Durch gezielte Verpaarungen kann ein Züchter bestimmte Eigenschaften seines Zuchttieres für folgende Generationen verstärken, erhalten oder verdrängen. Gehen aus dieser Verpaarung wieder einige Tiere in die Zucht, kann ein Züchter somit den Werdegang einer Rasse beeinflussen.

 

Züchten, so heißt es, ist Denken in Generationen. Welche Anlagen sind für die nächste Generation Hovawarte wünschenswert?

 

Wir haben uns für 

  • Wesen 
  • Gesundheit
  • Rassestandard

entschieden. Alle drei hängen voneinander untrennbar ab. 

 

 

Zuchtziel Wesen 

 

Warum ist uns aber das Wesen besonders wichtig, denn es ist doch, so könnte man widersprechen, bereits im Rassestandard enthalten? Weil wir unter Wesen mehr verstehen als im Rassestandard ausgeführt ist. 

 

 

Das Wesen und der Rassestandard

 

 

Als Wesensmerkmale werden im Rassestandard Ausgeglichenheit, Gutartigkeit, Schutztrieb, Selbstsicherheit, Belastbarkeit sowie mittleres Temperament aufgeführt. 

Nun könnte man als Leser davon ausgehen, dass jeder Hovawart in einem VDH-Zuchtverein genau diese Wesensmerkmale besitzt und an die nächste Generation auch weitergibt. 

 

Schön, wenn es immer so wäre. Da der Hovawart aber eng mit seinen Menschen zusammenlebt, wird er im Laufe der Jahre diejenigen Merkmale verstärken, die im Zusammenleben erforderlich und erfolgreich sind. Andere werden u.U. weniger oder nicht entwickelt. Es hängt also vom Menschen ab, inwieweit welche Wesensmerkmale ausgeprägt werden, nämlich diejenigen, mit denen bereits der Welpen und Junghund aus seiner Sicht erfolgreich ist.  

 

Der Rassestandard legt nur fest, welche Merkmale im Idealfall vorhanden sind. D.h., je weiter sich der Hund diesen annähert, desto besser ist seine Bewertung bei der richterlichen Bewertung, aber nicht zwangsläufig auch im Alltag. 

 

 

Die Aufzucht und der Rassestandard

 

Um wirklich einen wesenssicheren Hovawart zu haben, sind mehrere Einflussfaktoren wesentlich: 

 

1. Die Mutterhündin und der Vater

2. Der Züchter 

3. Der Besitzer 

 

Es hängt nicht nur vom Menschen ab, welches Wesen der Hund zeigt. Auch Wesen und Verhalten der Mutterhündin sind wesentliche Faktoren in der Entwicklung der Welpen und damit maßgeblich für das spätere Verhalten in der neuen Umwelt: Bereits während der Trächtigkeit werden die Welpen u.a. durch die Stressregulation der Mutterhündin geprägt. Auch Geburt und Versorgung der Welpen sind hochgradig erblich und werden immer wieder aufs Neue an die Folgegenerationen weitergegeben. 

 

Zeitfenster 

 

Nach der Welpenabgabe übernimmt der neue Besitzer ein bereits geprägtes Wesen, das nun in seinem Leben weitere Prägungen erhält. Im Idealfall können ausgeglichene Menschen nun nahtlos an das vorherige positive und sichere Bindungsschema zur Mutterhündin und zum Züchter andocken. Unsichere und gestresste Welpenbesitzer als Kontrast erwecken andere Mechanismen im Welpen, um den Herausforderungen zu begegnen. 

 

Zwischen der 4. und 14. Woche liegt die wichtigste Prägezeit. Weder der Züchter noch der Welpenkäufer hat also viel Zeit für elementare Entwicklungen der Welpen, die für das spätere Leben bestimmend sind. 

 

Wesensfestigkeit ist für uns das A und O in der Zucht, denn ein Leben in unserer heutigen Gesellschaft stellt hohe Anforderungen an unsere Vierbeiner, insbesondere an unsere Hofwächter: 

  • Das Zuchtziel Langlebigkeit ohne Wesensfestigkeit macht wenig Sinn, denn die Gesundheit wird durch Stress belastet,  
  • Schönheit ohne Belastbarkeit kann eine größere Herausforderung im Alltag sein,  
  • Schutztrieb gepaart mit einem unausgeglichenem Wesen kann zu schwierigen Lebenslagen im Alltag führen, 
  • Die Wachhundeigenschaft  in Kombination mit geringer Wesensfestigkeit ist besonders für Familien eine brisante Mischung.

 

 

 

Zuchtziel Gesundheit 

 

 

Keine Rasse überlebt langfristig, wenn sich Erbkrankheiten eingeschlichen haben, die vernünftig denkende Menschen vom Kauf eines Welpen abhalten. Gibt es keine Nachfrage, kann der Züchter nicht weiter züchten.

 

 

Gesundheit als höchstes Zuchtziel 

 

So ist die seelische und körperliche Gesundheit unser allerhöchstes Zuchtziel und die einzige Möglichkeit, um eine Rasse langfristig zu erhalten. Aber ohne ein sicheres Wesen kann die Gesundheit nicht lange standhalten. 

 

Seit 1922 werden Hovawarte als Rasse gezüchtet. In kurzer Zeit wird diese Rasse 100 Jahre alt.

 

Durch gezielte Verpaarungen vererben Hovawarte wie alle Lebewesen wünschenswerte, aber auch weniger günstige Gene und damit kritische Anlagen. 

 

Warum gilt die Rasse Hovawart auch heute noch als überdurchschnittlich gesund?

 

Die Antworten sind einfach: 

 

1. Im Rassestandard ist keine Formulierung erkennbar, die auf eine unnatürliche oder übertriebene Ausprägung körperlicher Merkmale hinweist. Alle Merkmale sind auf einen gesunden Körperbau ausgerichtet. 

 

2. Alle Zuchttiere müssen in unserem Zuchtverein HZD ihre Gesundheit durch Prüfung des Körperbaus in Zuchtveranstaltungen, durch tierärztliche Untersuchungen und beauftragte Gutachter nachweisen. 

 

2. Die drei Hovawart-Zuchtvereine im VDH prüfen bei jeder Verpaarung die möglichen Risiken für alle bekannten Erkrankungen. Alle Züchter brauchen einen Deckschein, d.h. die Erlaubnis der Zuchtleitung ihres Vereins für eine Verpaarung.

 

Ohne Deckschein kein Wurf. 

 

 

 

 

Umwelt und Genetik 

 

Dank des wissenschaftlichen Fortschritts wissen wir heute, dass nicht allein die Genetik zu beachten ist: Durch das neue Forschungsgebiet der Epigenetik wissen wir, dass Gene nur als Rohmaterial vorhanden sind. Bereits im frühem Embryonalstadium werden sie durch s.g. „Schalter" aktiviert – oder bleiben deaktiviert, wenn keine Stimulatoren vorhanden sind. Die Volksweisheit „Was Hänschen nicht lernt..." kommt hier zum Tragen. 

 

Vererbt werden dem entsprechend die epigenetisch aktualisierten, d.h. die durch das Leben veränderten Gene – und gewährleisten somit eine Anpassung an die sich verändernden Lebensbedingungen. Als Bild vorstellbar ist eine ständige Aktualisierung der eigenen Gen-Datenbank, um bessere Chancen für nachfolgende Generationen zu ermöglichen. 

 

Dass diese Veränderungen wieder an die nächsten Generationen weitervererbt werden, ist bewiesen. Über den Link kommen Sie direkt auf die Seite „Zuchtziel“ und zu weiteren Informationen über die Epigenetik.

 

 

Das Erbe: Die Anlagen

 

 

 

Die äußerlichen Anlagen 

 

 

Fell, Größe, Statur, Rute, Kopf, Farbe etc machen den sichtbaren Teil des Hovawarts aus und stechen als Erstes ins Auge des Betrachters. Er ist soooo schön!  

 

Möchten Sie ein „Krönchen auf dem Haupt“ in Form eines Pokals oder einer Urkunde, können wir Ihnen keine Garantie geben. Championzucht ist weder die Norm bei den Hovawarten noch unser Zuchtziel. 

 

Wir können Ihnen aber versichern, dass wir den normalen, bildschönen Hovawart nach dem internationalen FCI-Rassestandard züchten, also einen, der Ihr ganz persönlicher „Champion“ wird. 

 

Wichtig für uns wäre aber schon  - und freuen würden uns auch, wenn unsere Welpenkäufer ihren Hund in der HZD oder beim VDH vorstellen würden, damit wir wissen, ob wir mit Phila und ihrem Deckrüden das Zuchtziel „Rassestandard" erreichen konnten. Ein Krönchen wird es nicht garantiert geben, aber einen detaillierten Bericht und eine Urkunde und mit Glück vielleicht auch eine Platzierung, ob mit oder ohne „Krönchen". 

Ganz sicher können Sie allerdings sein, dass wir mit Sicherheit alle Däumchen drücken und Ihnen zur Seite stehen. 

 

 

Die inneren Anlagen 

 

sind diejenigen Wesensanlagen, mit denen wir tagtäglich leben, diese fordern, fördern und ausbauen, indem wir mit ihnen arbeiten. Diese stehen im Zentrum des täglichen Lebens und gehören deshalb unseren drei obersten Zuchtzielen. 

 

Das Problem für uns und jeden anderen Züchter ist, dass es in diesem Fall von Ihnen als Welpenkäufer abhängt,

 

a) diese inneren Anlagen nach der Übernahme auch weiter zu entwickeln 

b) die inneren und äußeren Anlagen auch in einer Zuchtveranstaltung unseres Zuchtvereins überprüfen zu lassen, damit wir den Genotyp unserer Zuchttiere einschätzen können, nämlich das, was unsere Zuchttiere tatsächlich  vererben!

Allein diese Prüfung kann den Genotyp, also das genetische Erbe erkennbar machen. Wohlgemerkt: bei Mutter wie auch Vater des Wurfes. 

 

Die Züchter haben es in der Hand, die äußeren und inneren Anlagen geschickt mit den gesundheitlichen Daten zu kombinieren.

Ob es uns gelingt? Wir sind zuversichtlich und hoffnungsvoll! 

 

Wenn Sie uns hierin unterstützen, erfahren wir und unser Zuchtverein, ob und inwieweit die Zuchtziele erreicht werden, ob sich beide Paarungspartner gut ergänzen konnten und was unsere Zuchttiere tatsächlich vererben. 

 

Die Zuchtplanung steht in Buchstaben auf Papier, die Realität werden die ersten Begutachtungen zeigen, wie gut unsere Zuchthunde wirklich sind. 

Ohne „Papiere"

So imposant wie er ausschaut, so schön

wie er war, so gern ich ihn auch hatte -  mein erster Hovawart Digger war kein Zuchthund und kein einfacher Lebensbegleiter, aber dennoch ein absolut liebenswerter Hovawart. 

 

Sein Charakter war

noch nicht gefestigt,

als ich ihn mit zweieinhalb Jahren übernahm.

 

Er war auch nicht

optimal aufgezogen, wenig erzogen und somit nicht umfassend

gesellschaftstauglich.  

 

Er hat im Laufe der Jahre aber noch vieles gelernt, nachdem ich ihn übernommen hatte,

aber es konnte nicht für ein entspanntes Leben reichen, trotz einer bestandenen DVG-Begleithundprüfung.

 

 Wir hatten dennoch eine wunderbare Zeit zusammen, eben dort, wo nicht viele Menschen waren. Einige hat er geliebt, andere aber nicht. So war er 10 Jahre unseres gemeinsamen Lebens mit mir häufig allein unterwegs.

 

Wie oft habe ich in der Anfangszeit fachlichen Rat gebraucht und auch bekommen, damals beim Hovawart Club (HC). Ich wurde Mitglied und profitierte viel von Fachwissen des HC. 

 

Digger ist 12,5 Jahre alt geworden. Wir haben lange um ihn getrauert. Er war mein Einstieg in die Rasse Hovawart, unglaublich treu, liebte mich über alles und begleitete mich durch ganz Europa. Nach seinem Tod hätten wir gerne einen neuen Hovawart, damals aus dem HC genommen, aber es gab keine Welpen. So kamen wir zur HZD und zum Zwinger vom Fleischereck.  

 

 

 

 

Bereits wenige Tage nach der Geburt wird ein Wurf von unserer Zuchtwartin kontrolliert, ob alle Welpen sowie die Mutterhündin in Ordnung sind.

Auch die Zuchtstätte und die im Haushalt lebenden Tiere werden noch einmal kritisch begutachtet.

 

 

Philas Gangwerk ist leichtfüßig. Ein guter und stabiler Körperbau ist die Grundlage für uneingeschränkte und schmerzfreie Beweglichkeit und so ein wesentlicher Teil der Gesundheit.  

 

 

Schon ein Welpe lässt erahnen, was für ein ausdrucksvoller Charakter er einmal später als erwachsener Hovawart wird - Gesundheit vorausgesetzt. 

 

 

Ohne Plastik, aber mit viel Natur für die Welpen. Vielen unterschiedliche  Anregungen und Bewegungsanreize zur Prägung - so stellen wir uns unseren Welpengarten vor. Asterix von den Herrenhäuser Gärten hat nichts vermisst, er ist „natürlich" gut geprägt, vor allem durch seine Mutter und die Menschen.

Natürlich gab es mehr Aktionen im Welpengarten als hier sichtbar sind!

 

Auch wir sind am Planen und Basteln. Ein Wackelbrett ist bereits fertig! Aber die besonders fotogenen bunten Bälle werden sicherlich bei uns fehlen. Die darin enthaltenen Stoffe halten wir für nicht welpengeeignet. 

 

 

Erst wenige Stunden ist dieser Welpe alt und doch speichert sein Gehirn schon alles Neue in seiner Außenwelt ab. Es wird jetzt durch seine Umwelt „gezeichnet" und geprägt. 

 

 

Der

 

Rassestandard

 

 

 

Der Phänotyp - die äußeren Erscheinung 

 

Gemessen am Rassestandard wird alles auf einer Ausstellung, was sichtbar ist: Augen, Ohren, Hals, Rücken, Rute, Fell, Winkelung, Läufe, Gangwerk  und  Menschenfreundlichkeit - lässt er sich anfassen? Ja. Yaspar lässt sich überall anfassen. Er bleibt immer gelassen. 

 

Danach gibt es eine Platzierung der vorgeführten Hunde und abschließend einen Richterbericht. Mit Glück wird auch mal ein Pokal für den besten Hund auf Platz 1 in jeder Klasse gewonnen. 

 

 

Gesundheit 

 

Ein gesunder Hovawart bewegt sich viel und gerne: Er springt, dreht sich, rast, sprintet, schlägt Haken, wendet noch in der Kurve.  

 

Eigentlich ist er stabil gebaut.

 

Gerade junge Hovawarte sind sehr ungestüm, rempeln und überschlagen sich. Viele Bewegungen stärken die Knorpel in den Gelenken und sind in jedem Alter wichtig - aber nicht alle Bewegungen, wie z.B. Steilsprünge. Sie sind hochgradig gefährlich: Eine falsche Drehung und...

Leider haben wir einen Yaspar-Nachkommen auf diese Weise in jungen Jahren verloren. 

 

 

Wesen 

 

Eine gute Prägung auf Kinder erleichtert das Leben ungemein. Yaspar ist völlig gelassen und liebt Kinder in allen Größen und Altersstufen. Phila hat ihre „Kinderprüfung" auch schon hinter sich. 

 

 

 

 

Zwei Generationen

 

Yaspar mit seiner „Tochter" Alba (Alberta von den Herrenhäuser Gärten). Sehr ähnlich sieht sie ihm, auch bei Philas Ähnlichkeit zu Alba ist sehr deutlich.  . 

 

Auch im Wesen hat Alba viel von ihm, mehr als Phila. Doch dazu mehr und später in einem Kapitel, das zurzeit noch in der Planung ist. 

 

 

Drei Generationen

 

Eine Schwarze und drei Blonde: Von rechts nach links: Yaspar, Yaspar-Enkel Ayko, Tochter Alba mit zwei ihrer Kinder Ayko und die schwarze „Hexe" Alina in Greven 2018. 

 

 

 


Unsere Aufzucht

Unsere Aufzucht erfolgt in den ersten drei Wochen in unserem Haus mitten im Geschehen.

 

Die Welpen wie auch die Hündin sind Tag und Nacht in persönlicher Obhut, so dass mögliche Unregelmäßigkeiten sofort erkannt werden können.

 

Die tierärztliche Betreuung ist bereits gesichert.  Ab der dritten Woche stehen den Welpen zusätzlich Terrasse und Garten zur Verfügung. 

 

Die Hovawart-Yougsters werden in angemessenem Alter die nähere  Umgebung kennen lernen, den Riesewohld hinter dem Haus, Nachbarn und ihre Kinder, Fahrzeuge wie auch andere Tiere im Umfeld, Jugendliche und alte Menschen, Menschen mit Stock und Hut, mit Regencape und Fahrrad, unsere Kater, die Pferde in der Nachbarschaft und jede Menge Kleinsttiere im Garten. 

 

Selbstverständlich nehmen die Welpen an unserem Leben im gesamten Haus teil. Sie leben die erste Zeit in unserem offenen Wohnraum. Sie werden im engeren Umfeld Geräusche, Töne und Gerüche, Gegebenheiten und Abläufe kennen lernen wie auch unsere beiden Kater Max & Socke. 

 

Unser Ziel ist, die Welpen langsam in ihr menschliches Lebensumfeld hineinwachsen zu lassen, damit sie sich mit den Besonderheiten vertraut machen können und zu den für sie noch ungewöhnlichen Zweibeinern Vertrauen aufbauen können. 

 

Abgabe der Welpen

 

Wir geben unsere Welpen nach Vollendung der achten Lebenswoche an für uns geeignete, vertrauenswürdige und verantwortungsvolle  Menschen ab. 

In diesem Alter sind die Welpen durch einen ausgebildeten Zuchtwart der HZD mindestens zweimal begutachtet worden. Alle wesentlichen Merkmale sind überprüft und im Protokoll festgehalten. (Welpenprotokoll s.u. in der Galerie)

Die Welpen sind bei der Abgabe mehrfach entwurmt, geimpft und mit einem Mikrochip versehen.  

 

Besuchen Sie uns gerne jederzeit nach Terminabsprache schon vorher, lernen Sie uns, unsere Hunde und unser Heim kennen.

 

Wir geben unsere Welpen an Einzelpersonen, Paare oder Familien mit oder ohne Kinder(n) ab. 

 

Wir geben gut geprägte und wesensfeste Welpen ab. Eine Garantie, dass sie später nicht durch heftige Erlebnisse verängstigt oder geschädigt werden können, übernehmen wir nicht. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir trotz aller Sorgfalt auch keine Garantie für einen später zuchttauglichen Hovawart übernehmen können. 

 

Die Fürsorge für unsere Welpen übergeben wir an Menschen, die unser Vertrauen haben. 

 

Züchten macht Freu(n)de

 

Aus ganz Deutschland kommend haben wir uns in der Nähe von Kassel getroffen, um Yaspars „Jungs", seine Nachkommen  wiederzusehen.

Wir haben durch unseren Hovawart und seine Nachkommen viele neue Menschen kennen und schätzen gelernt. Zu vielen haben wir einen engen und freundschaftlichen Kontakt behalten,  auch gute Freundschaften sind entstanden. 

 

Reisen führten mich zu den Welpen nach Slowakien und Polen, nach NRW, Ostfriesland und Hannover, um Yaspars Welpen zu sehen, zu erleben und die Welpen-Eltern kennen zu lernen. Zu vielen sind die Kontakte bis heute erhalten. 

 

Wir haben gerade die VDH-Hundeführerscheinprüfung bestanden.

12 Monate und 1 Tag war Phila gerade alt. 12 Monate ist das Mindestalter.

Nein, wir waren nicht ehrgeizig, wir hatten einfach nur Spaß! Und perfekt waren wir auch nicht in der Prüfung, ein paar Punkte haben wir eingebüßt. 

 

 

Obhut und Geborgenheit = Sicherheit - so kann ein Welpe auch auf dem Rücken in wehrloser Haltung schlafen. So wächst ein guter Hovawart auf. Liebevoll und gut versorgt, so gewinnt er Vertrauen, hier Asterix von den Herrenhäuser Gärten. 

 

Frühe und positive Prägung erleichtert das Leben mit einem Hovawart ungemein. Nicht nur die unterschiedlichsten Menschen lernt er kennen. Er lernt als Welpe Bewegungen, Gegenstände und erlebt kleine Anforderungen, lernt Warten und muss um seinen Platz an der Milchbar manchmal kämpfen.

 

Umwelteindrücke wie auch Frustration und Erfolg durch seine Wurfgeschwister und die Mutter sowie Züchter prägen ihn. Im späteren Leben wird er so ein belastbarer,  gelassener und frustrationstoleranter Begleiter, der sich auch durch Ungewöhnliches oder lange Wartezeiten nicht erschrecken lässt. 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sieht eine Junghundebande an Hovawarten aus, wenn mit ihnen „gearbeitet" wird, wie hier auf einem HZD-Seminar in Dänemark, an dem ich mit Yaspar teilnahm.

 

Nicht nur die Hunde lernten viel, auch wir Menschen staunten nicht schlecht, was unsere Hunde alles können, wenn sie verstehen, was wir von ihnen wollen und erwarten. 

 

Und genau darum ging es an jenem Wochenende. 

 

Eine Zuchtveranstaltung der HZD in Hamburg-Billwerder geht zu Ende.

 

An solche Freizeitveranstaltungen, eigentlich sind es ja Zuchtveranstaltungen, wie wir sie in vielen Jahren häufig erlebt haben, erinnern wir uns gerne:  Einen ganzen Tag lag mit Hovawartfreunden an der Luft in schöner Umgebung mit beeindruckenden Bildern von begeisterten Hunden, so sind wir gerne in unserem Verein. 

 

 


 

 

 

Eine gute Prägung beim Züchter, eine gute Aufzucht und ein nahtloser Übergang zum neuen Zuhause mit völlig neuen Eindrücken und Anforderungen, mit einer differenzierten Sozialisierung und altersgerechten Beschäftigungen belohnt den Menschen durch einen zuverlässigen Begleiter in allen Lebenslagen - lebenslang!  

 

Fotos zur Prägung unserer Hunde und ihrer Nachkommen sehen Sie unten in der Galerie. 

 

 

 

Kontakt

siehe Kontaktformuar

 

Links

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  • Wissenswertes zur Hovawartzucht