Zucht in der HZD

Die ersten Anfänge der Hovawartzucht in der heutigen HZD liegen im Jahr 1959. 

 

Die Hovawart Zuchtgemeinschaft Deutschland (HZD e.V.) züchtet verpflichtend und überprüfbar nach international geltenden Richtlinien für die Zucht im VDH und in der FCI.

 

Dieser Anschluss an den VDH und damit die FCI ermöglicht in der Zucht einer vergleichsweisen kleinen und speziellen Rasse einen großen Kreis an möglichen Zuchtpartnern. Dadurch wird  eine genetische Bandbreite erhalten, um Inzucht und deren besonders gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Der derzeit angestrebte Inzuchtkoiffizient liegt bei 0,0, maximal jedoch bei 5 %. 

Innerhalb der drei Hovawart-Zuchtvereine des VDH liegt die HZD e.V. an Züchtern, Welpen pro Jahr und Mitgliedern im mittleren Bereich zwischen dem Rassezuchtverein für Hovawarthunde e.V. und dem Hovawartclub Deutschland e.V. 

Speziell ausgerichtet in den drei Vereinen sind die jeweiligen Maßstäbe, Beurteilungskriterien und Prüfungsbestandteile, was Typ, Wesen und Leistungsvermögen des Hovawarts betrifft und nach denen der Nachwuchs zur Zucht in speziellen Prüfungen (Körung oder Zuchttauglichkeitsprüfungen/ZTP) zur Zucht zugelassen wird. 

Auch im Rahmen der Gesundheit der Rasse erlässt die HZD eigene Vorschriften, wie z.B. spezielle Zuchtvorgaben im Bereich der Hüftgelenksdysplasie (HD), der Schilddrüsenerkrankungen (SD) sowie der Degenerativen Myelophatie (DM).  

 

In der HZD züchten ausschließlich private Züchter als Hobby und aus Liebe zur Rasse. Tierschutz wird bei uns sehr groß geschrieben: So ist die Anzahl der Würfe pro Zuchthündin insgesamt beschränkt,  die Würfe pro Jahr und der Abstand zwischen den Würfen. 

 

Die HZD ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. 

 

www.hovawarte.com

 

 

 

Zucht in der FCI

Die FCI  (Federation Cynologique Internationale), wurde 1911 von Deutschland, Belgien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden gegründet. Sie ist mittlerweile die weltweit größte Vereinigung der nationalen Zuchtverbände mit knapp 100 Ländern. Die FCI besteht aus fünf Sektionen: Europa, Nord- und Südamerika und die Karibik, Asien und Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika.  

 

Die FCI betreut 346 Rassen, die jeweils einem "Ursprungsland" zugeordnet sind. Das jeweilige Land bestimmt auch den Rassestandard, also eine Beschreibung des Idealtyps der Rasse, der als Zuchtziel zu erreichen gilt. Nach diesem Standard werden die gezüchteten Hunde auf Ausstellungen beurteilt. 

 

  Die FCI bestimmt die Rahmenbedingungen für die einzelnen Mitgliedsländer und richtet die weltweit durchgeführte WORLD DOG SHOW aus. Sie vergibt Championate in Schönheit nach dem jeweiligen Rassestandard und nach Leistung auf national und international geschützten Hundeportveranstaltungen.  

 

Die FCI  garantiert eine in allen Ländern gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Ahnentafeln) , so dass auch ein geregelter, internationaler Zuchtaustausch möglich ist. Daneben verleiht der Verband Züchtern einen internationalen Zwingerschutz. 

 

 

 

Zucht im VDH

Der VHD ist der nationale Dachverband für 175 Mitgliedsvereine mit mehr als 600.000 Mitgliedern. 

Er betreut zurzeit über 250 Hunderassen. 

Der VDH versteht sich nicht nur als  Vertreter der Zuchtvereine, sondern gleichzeitig auch als Interessenvertretung alle Hundehalter in Deutschland.

Er ist in 15 Landesverbände untergliedert, die jeweils in ihren Bereichen nationale und internationale Ausstellungen organisieren und betreuen. 

 

Die Richtlinien des VHD entsprechen im internationalen Vergleich den höchsten Ansprüchen an Zuchtreglements. Höchster Wert wird auf Gesundheit und Tierschutz gelegt.

Auch Hundesportverbände werden vom VDH betreut mit steigenden Zahlen an Teilnehmern. In 2017 waren es 366.000 Teilnehmer an sportlichen Veranstaltungen. 

Nach VDH-Statistik wurden im Jahr 2017 in allen drei Hovawart-Zuchtvereinen (RZV, HZD, HC)  insgesamt 836 Hovawarte gezüchtet. 

 

 

 

 

 

 

 


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Phila auf Working Dog
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