Welpenaufzucht

Immer dabei 

 

 

Unser Ziel ist, die Welpen langsam in ihr menschliches Lebensumfeld hineinwachsen zu lassen, damit sie sich mit den Besonderheiten vertraut machen können und zu den für sie noch ungewöhnlichen Zweibeinern Vertrauen aufbauen können. 

 

Unsere Aufzucht erfolgt in den ersten drei Wochen in unserem Haus,  beschützt, aber mitten im Geschehen. Die Welpenkiste und später der Welpenraum sind offen aber niedrig abgetrennt in unserem Wohnraum. 

 

Selbstverständlich nehmen die Welpen an unserem Leben im gesamten Haus teil. Sie werden im engeren Umfeld Geräusche, Töne und Gerüche, Gegebenheiten und Abläufe kennen lernen wie auch unsere beiden Kater Max & Socke. 

 

Die Welpen wie auch die Hündin sind Tag und Nacht in persönlicher Obhut, so dass mögliche Unregelmäßigkeiten sofort erkannt werden können. 

 

 

Ab der dritten Woche

 

stehen den Welpen und unseren Besuchern zusätzlich Terrasse und Garten zur Verfügung. 

Das Außenklima wie auch natürlich Reize werden jahreszeitlich bedingt sicherlich gemischt sein.

 

Unterschiedliche Untergründe im Garten (Platten, Rasen, Erde, Laub etc.) sollen u.a. den späteren Prozess des Sauberwerdens erleichtern. 

Die tierärztliche Betreuung ist jederzeit gesichert. Die Tierklinik (7 km) ist mit Nacht- und Bereitschaftsdienst ausgestattet, wenn es notwendig werden sollte, ist jederzeit fachärztliche Hilfe gesichert. 

 

 

 

 

 

Besuch

 

Den ersten Besuch bei den Welpen heißen wir nach Vollendung der 3. Lebenswoche willkommen. Gerne können Sie uns nach Terminabsprache besuchen und die Kleinen beim Schlafen, Rangeln und Spielen, aber auch beim langsamen Erkunden ihres erweiterten Areals erleben.

 

Natürlich lernen wir, aber vor allem die Welpen gerne Sie und ihre gesamte Familie kennen. 

 

Gerade für Kinder und Jugendliche, aber auch für die dazu gehörenden anderen Bezugspersonen ist es ein wunderbares Erlebnis, „ihren" Welpen in spe von Woche zu Woche wachsen zu sehen und die Veränderungen zu beobachten.

 


 

 Ab der sechsten Woche

 

Die Hovawart-Yougsters werden in angemessenem Alter unsere nähere Umgebung kennen lernen. Weitere Areale des Garten (2000 qm) mit kleinem Waldanteil können im Spaziergang erkundet werden. Neue, altersgemäße Spielgeräte kommen hinzu, z.B. kleinere Hindernisse. 

Besucher und unsere weiteren Gäste erleben Gerangel und Erkundungsverhalten, sehen individuelle Unterschiede im Verhalten bei unterschiedlichen Menschen. Diese Zeit gibt viele Anregungen und auch Aufschluss über weiteres Verhalten. 

 

 

 

 

Ab der siebten Woche

 

Am Ende des Gartens geht es direkt in den Wald, den Riesewohld, so dass wir jederzeit gefahrlos auch kleine Abenteuerausflüge machen können. 

Neben den Besuchern, die an einem Welpen interessiert sind, geht es auch um weitere fremde Menschen wie Nachbarn und deren Kinder. Jugendliche und alte Menschen, Menschen mit Stock und Hut, mit Regencape und Fahrrad, die Pferde in der Nachbarschaft. Auch weitere, neue Gegenstände wie Kindespielgeräte, Rasenmäher (Elektro und Benziner) sowie weitere Maschinengeräusche kommen hinzu.

 

 

 

Ab der achten Woche

 

In der achten Woche werden auch kleine Autofahrten in andere, sichere und freie Naturgebiete unternommen, von denen es in unserer Region auch viele ungefährliche und unschädliche (frei von Ackergebieten und evtl. Giften) gibt. Wichtig ist uns, dass diese Gebiete auch frei von anderen Hunden sind, da der Impfschutz der Welpen noch im Aufbau ist. 

 

 

 

 

 

Abgabe der Welpen

 

Wir geben unsere Welpen frühestens nach Vollendung der achten Lebenswoche an für uns geeignete, vertrauenswürdige und verantwortungsvolle Menschen ab. 

 

In diesem Alter sind die Welpen durch einen ausgebildeten Zuchtwart der HZD mindestens zweimal begutachtet worden. Alle wesentlichen Merkmale sind überprüft und im Protokoll festgehalten. (Yaspars Welpenprotokoll s.u. in der Galerie).

 

Die Welpen sind bei der Abgabe mehrfach entwurmt, geimpft und mit einem Mikrochip versehen, haben aber noch keinen vollendeten Impfschutz, der erst in der 16. Woche durch die neuen Besitzer erfolgt. 

 

Wir lernen die Familien unserer Welpen gerne bereits vor der Geburt der Welpen kennen. Dann haben wir auch für längere Gespräche und zum Spaziergehen mit unseren Hunden Zeit. Besonders Interessenten ohne eigene Erfahrungen in der Hovawarthaltung sei dieses empfohlen. Während der Aufzucht werden wir nicht so viel Zeit haben. 

 

Besuchen Sie uns gerne jederzeit nach Terminabsprache schon vorher, lernen Sie uns, unsere Hunde in unserem Heim kennen.

 

Wir geben unsere Welpen an Einzelpersonen, Paare oder Familien mit oder ohne Kinder(n) ab, die und deren Familie wir persönlich kennen gelernt haben. 

 

Die Fürsorge für unseren Welpen übergeben wir an jeweils Menschen, die unser Vertrauen haben.

 

Garantieleistungen? 

 

 

Unsere Welpen wurden sorgfältig geplant, werden vielseitig geprägt, tierärztlich auf Gesundheit untersucht, entwurmt und geimpft, durch einen Zuchtwart unseres Vereins geprüft sowie durch uns vielseitig ernährt und geprägt. D.h. unsere Welpen werden auf's Beste auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet.  

 

Eine Garantie, dass sie später nicht durch heftige Erlebnisse verängstigt oder geschädigt werden können, übernehmen wir nicht. 

  • Wir können auch trotz aller Sorgfalt in der Zuchtplanung und Aufzucht keine lebenslange Gesundheit garantierten. Wir geben aber gesunde, den heutigen Anforderungen artgerecht geprägte Welpen nach der 8. Lebenswoche ab. 
  • Wir bitten auch um Verständnis, dass wir trotz aller Sorgfalt auch keine Garantie für einen später zuchttauglichen Hovawart, einen Champion oder einen sportlichen Überflieger übernehmen können. 

 


 

 

 

Ernährung

 

Die Ernährung unserer Hunde ist uns sehr wichtig und von daher auch sehr vielseitig. 

 

Die Gründe dafür sind:

 

1. Nie will ich mich (aus früherer negativer Erfahrung) von nur einem Futtermittelhersteller abhängig machen. Im Falle einer plötzlichen Unverträglichkeit oder eines Skandals, wie es schon häufiger bekannt geworden ist, z.B. durch verunreinigte oder wie aktuell um gesundheitsschädigende Substanzen bei einem eigentlich renommierten Hersteller ist eine Umstellung des Futters immer problematisch. 

 

2. Eine Sorte Industriefutter ist weder für mich noch für die Hunde eine Option. Auch wir Menschen ernähren uns vielseitig, frisch und gesund. 

 

3. Eine gute und ausgewogene Ernährung erspart uns den Tierarzt, den wir nur zu Kontrollen und Pflichtuntersuchungen aufsuchen. 

 

4. Oft lese und höre ich von Problemen mit Futterunverträglichkeiten bei Hunden oder von Krankheiten, die auf die Ernährung zurückgeführt worden sind: Anfangs ist es häufig Jucken, Kratzen, Lecken bis hin zu schweren Hautentzündungen. Die Folgen sind Haut- und Fellprobleme bis hin zu ernsthafteren Erkrankungen. 

 

Von Anfang an habe ich bei Yaspar wie auch bei Phila auf Vielseitigkeit gesetzt. Und diese Vielseitigkeit wird sie über die Muttermilch an ihre Welpen weitergeben, die genau so an unterschiedliche Futtermittel während der Trächtigkeit und Aufzucht über die Muttermilch gewöhnt werden. 

 

Auf dem Hunde-Speiseplan stehen bei uns abwechselnd und wahlweise:

  • Seelachs, gefroren aus dem Lebensmittelhandel als Leckerbissen zwischendurch oder mit Gemüse als Komplettmahlzeit (auch für unsere Kater) 
  • Frischfleisch: Wild oder Lamm (aber kein Rind und Pferd. Unser Lieferfavorit ist Ritzis Frischfleisch
  • Fleisch in Dosen: Wild und Lamm. Unser Favorit hierfür ist die Fa. Lunderland .
  • Wir greifen aber auch im Handel vor Ort manchmal zu Rinti (Reine Fleischsorte: Lamm, Ziege oder Wild). Das Fleisch wird gemischt mit Gemüse (Trockengemüse von Lunderland oder selber gekocht). Dazu gibt es auch mal Reste von Kartoffeln, Reis oder Nudeln, mal auch ein extra Körnergemisch aus Quinoa, Goldhirse, Amaranth und Reis, auch etwas Öl. 
  • Frischer Pansen, manchmal Herz, Niere oder Leber vom  Schlachter unseres Vertrauens
  • Platinum Trockenfutter, Sorte  Lamm und Reis (keine andere) mit 70% Fleischanteil. Die Bröckchen sind ideal auch als Leckerli unterwegs, da sie nicht krümeln. Auch auf Reisen ist Platinum dabei, sonst auch Fisch vor Ort. 
  • Snacks: frische Hühnerflügel, Karkassen oder Putenhälse oder -flügel vom Händler unseres Vertrauens, Pansenkekse, selten mal ein getrocknetes Rinderohr 
  • eingeweichte Haferflocken und Quark/Hüttenkäse, dazu Obst als Zwischenmahlzeit, dazu auch mal ein paar Nüsse. 

Was wir sehr selten füttern: getrocknete Kauartikel, obwohl sie beliebt sind. Zum Kauen gibt es Karkassen, Putenhälse oder Pansen im Stück oder mal schicke frische Rippen vom Lamm. 

 

In diesem Sinne werden auch unsere Welpen mit unterschiedlicher Nahrung und Nährstoffen versorgt, natürlich dem Alter angepasst, nachdem sie aus dem ,,Milch"-Alter entwachsen sind. 

 

P.S. Nein, wir haben kein Extra Lager, wir bestellen regelmäßig über das Internet, werden seit Jahren erstklassig beliefert oder gehen selber shoppen. Außerdem sind menschliche (Grund-)Nahrungsmittel keineswegs teurer als Hundefutter, nur häufig weniger farbig vermarktet. 

 

 

Solange wir auf Philas und unseren ersten Wurf warten, stehen hier Yaspars Welpen aus verschiedenen Würfen zur Ansicht.

 

Kontakt

Phila auf Working Dog
Phila auf Working Dog